Der Traum, ein Leben

13. März, 2017

«Erwachend, noch fast im Halbschlaf, erzählt er die Geschichte [seines Traumes] sofort, doch so, als habe er alles wirklich erlebt; und ist es nicht auch so? Was ist ein Traum, und worin unterscheidet er sich von der sogenannten Wirklichkeit? Ist er nicht eine Form des Lebens, die nur im Hinblick auf den physischen Unterschied anders als dieses ist, in die wir aber letztlich unsere ganze Existenz einbringen, genauso wie in unsere wirklichen Handlungen; und auch unsere Passivität ähnelt unserem wirklichen Schrecken» (“Letzte Einkehr” rororo, 2015, S. 236). Imre Kertész, Nobelpreisträger.

DENK.MAL.QUER

«Meine Existenz ist zu einem Stein des Anstosses geworden, den ich im bitteren Paniermehl des Selbstmitleides wälze». Imre Kertész

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