Selbsterhaltungstrieb – das Leben am Köcheln halten

4. November, 2016

Da schrieb jüngst jemand über die offenbar erstaunliche Tatsache, dass der Mensch dazu neigt, sich selbst zu erhalten, als Individuum, als Gruppe und als Menschheit. Der Selbsterhaltungstrieb ist letztlich der Grund aller Aktivitäten und menschlicher Anstrengungen. Nun ist es in der Schicksalsanalyse Leopold Szondis in einem System von vier Trieben auf beste gelungen, diesen Drang nach Selbsterhaltung klar zu strukturieren und damit für psychologische Interventionen fassbar zu machen. Denn “Selbsterhaltungstrieb” ist weder ethisch noch moralisch ausgerichtet, sondern der von der Gemeinschaft aufgenötigte ethische und moralische Zwang machen die gröbsten Zügellosigkeiten beim Drang nach Selbsterhaltung einigermassen erträglich. Doch wenn man so sieht was alles passiert, bleibt uns häufig nur trostloser Skeptizismus.
Pellegrino

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