“Und was hat das mit mir zu tun?”

26. März, 2016

Das ist die Frage von Sacha Batthyany und zugleich der Titel seines Buches. Dazu stellt er aufgrund seiner Familiengeschichte die mit dem 2. Weltkrieg und mit Nazi-Verbrechen verknüpft ist, fest: “Die Geschichte unserer Familie prägt uns auch dann, wenn wir sie nicht kennen”. Diese Erkenntnis klingt zwar banal, ist aber radikal wesentlich, denn sie bestätigt, dass wir immer mit der ererbten Präsenz der Lebensart und den Charakterzügen ihrer Vorfahren leben müssen. Und einen Grossteil unserer Lebensenergie auf die bewusste Auseinandersetzung mit den Ahnen (Leopold Szondi) verwenden müssen. Denn, wie Batthyany sagt, prägt uns die Geschichte unserer Familie. Und nicht nur in Form von Dokumenten und Zeugnissen, sondern in Form eines prall gefüllten, rumorenden familiären Unbewussten, mit dem wir es immer unausweichlich zu tun haben. So ist das, sagt die Schicksalsanalyse. (alt.)

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