Wenn der Krieg zur süssen Versuchung wird

9. Oktober, 2016

Das las man in der NZZ am Sonntag vom 9.10.2016. Kernpunkt des Textes ist die These, dass nach umfassenden Kriegen und katastrophalen kriegerischen Ereignissen die direkt Betroffenen aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Erlebens den Krieg als Mittel zum Zweck zu meiden versuchen, und die Politik mehr oder weniger erfolgreich versucht, stabile Friedensstrukturen aufzubauen. Die folgenden Generationen fallen jedoch wg. Nichterlebens und mangelnder Vorstellungskraft wieder in altes Getöse, Machtgebaren und Konfliktfreude zurück. Das Problem des Zurückfallens in alte “Lösungsmuster” ist nicht mangelndes Erleben von Tod und Totschlag, sondern in der unbewusst drängenden Zerstörungslust des Menschen, in einem alles überrollenden “Todestrieb” (S. Freud) oder einer Vernichtungswut zu finden, die in der Schicksalsanalyse im “Kainskomplex” und einem Bedürfnis nach Destruktivität verwurzelt ist. Es sind nicht Einnerungslücken sondern triebgesteuertes Verhalten das, zu einer dürftigen Staatsdoktrin erhoben, zum Kriege führen. Daher auch die Fortführung von Kriegen wie dem syrischen, die schon längst keinen “Sinn” mehr haben. ZACHARIA

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>