Author: Alois

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Mit dem sperrigen Wort „Verteilungsgerechtigkeit“ können Fünfjährige vielleicht nicht viel anfangen, aber sie handeln danach. Wie ein Team um den LMU-Psychologen Markus Paulus herausfand, achten sie beim Teilen sowohl auf die Bedürftigkeit anderer als auch darauf, wer in einer Gruppe wie viel hat. „Unsere Studie...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Die Psychologin Verena Kast entwickelte durch die Beobachtung an Trauernden und vor allem durch die Betrachtung der Träume, die ihrer Ansicht nach den Trauerprozess einleiten und an welchen sie die Entwicklung im Trauerprozess abliest, ein Modell von Trauerphasen in Anlehnung an John Bowlby http://psychologie-news.stangl.eu/527/die-trauerphasen-nach-verena-kast ....

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Nerven-, Hormon- und Immunsystem beeinflussen sich wechselseitig – hierfür liegen inzwischen zahlreiche Belege vor. Das Ganze ist jedoch weitaus komplizierter, denn auch Psyche und soziales Umfeld haben Einfluss auf das Immunsystem. Die Vielfalt all dieser Interaktionen formt so ein komplexes Netzwerk, das entscheidend auf die Immunaktivität einwirkt. Thematische...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Ganz so schlimm wird’s schon nicht werden. Die leitenden Damen in der psychotherapeutischen Abteilung des Bundesamtes für Gesundheit machen einen ganz vernünftigen Eindruck. Und selbstverständlich ist das PsyG nicht ein ideales Gesetz. Dass beispielsweise die Regelung der Therapieausbildung für Ärzte ausgeklammert worden ist und ein...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Die neue Ordnung für uns PsychologInnen ist da. Ab 1. April gilt das Psychologieberufe-Gesetz. Es bringt einen ganzen Berg von Vorschriften, Bestimmungen und – es sei betont – auch Zwängen. Mir war schon nicht wohl, als ich vor Jahren die ersten Entwürfe las, die uns...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Menschen haben eine empathische Grundhaltung, die sie davon abhält, andere zu quälen. Diese Haltung hat mit den Spiegelneuronen zu tun. Die Nervenzellen sorgen dafür, dass wir lachen, wenn andere lachen, Ekel empfinden, wenn andere sich ekeln, und Pein verspüren, wenn andere gepeinigt werden. Deshalb...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Mediziner und Psychologen betrachteten religiöse Vorstellungen im klinischen Kontext lange Zeit skeptisch: Sie seien vornehmlich als Symptom, wenn nicht gar als Ursache verschiedener psychischer Störungen anzusehen. Insbesondere die Psychoanalyse ist tief von dieser Glaubensskepsis geprägt. Inwieweit Religiosität die Gesundheit fördern kann, wurde dagegen selten untersucht....

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Es ist die Erforschung des Verdrängten, die Eric Kandel in seinem prächtigen Buch „Das Zeitalter der Erkenntnis“  nachzeichnet, nicht des Unbewussten, was von Literatur und Kunst im Wien um 1900 geleistet wurde, wie Kandel im Untertitel ankündigt. So gesehen, zeigen sich nur formale Parallelen zu...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Eine Online-Psychotherapie ist ebenso effizient wie eine konventionelle Therapie. Drei Monate nach Therapieende haben Patientinnen und Patienten einer Online-Psychotherapie sogar weniger Krankheitssymptome. Klinische Forscher der Universität Zürich liefern zum ersten Mal einen wissenschaftlichen Beleg für die Gleichwertigkeit einer Psychotherapie mittels Internet. Funktioniert eine Psychotherapie übers Internet?...

Aus dem Szondi Institut / 12.03.2017

Traumata wirken sich oft lebenslang auf die Psyche der Betroffenen aus. Selbst im Erbgut hinterlassen sie Spuren, berichten Divya Metha und ihre Kollegen vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Die Forscher analysierten die Blutproben von 169 traumatisierten Probanden.Bei Betroffenen, die als Kind sexuell missbraucht worden waren,...