Epigenetik bei Wildmeerschweinchen

Epigenetik bei Wildmeerschweinchen

Wild­meer­schwein­chen pas­sen sich in Rekord­zeit an gestie­ge­ne Tem­pe­ra­tu­ren an. Grund dafür ist, dass die Gene, die die Infor­ma­ti­on für hit­ze­emp­find­li­che Ein­weiss­mo­le­kü­le zum Schut­ze vor Hit­ze tra­gen, durch epi­ge­ne­ti­sche Ände­run­gen am Erb­gut DNS ihrer­seits robus­ter wer­den (wenn man es sehr ver­ein­facht so sagen kann…). . Tat­sa­che ist, dass die­se bio­che­mi­schen Ände­run­gen sowohl sta­bil als auch ver­erb­bar sind und in den Söh­nen der Wild­meer­schwein­chen nach­ge­wie­sen wer­den konn­ten. Ein Fall, wie die Natur auf Kli­ma­ver­än­de­run­gen fast blitz­ar­tig reagiert. Nichts von evo­lu­tio­nä­rem Prö­beln, son­dern ziel­ge­rich­te­tes gene­ti­sches Ant­wor­ten. “Epi­ge­ne­ti­sche Mecha­nis­men könn­ten daher ent­schei­dend für die Fit­ness und das Über­le­ben der Nach­kom­men sein”, sagt Alex­an­dra Wey­rich vom Leib­niz-Insti­tut für Zoo- und Wild­tier­for­schung (IZW) Ber­lin. (Kon­takt: weyrich@izw-berlin.de) (alt)

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