Erbe, Bedürfnisdispositionen

Erbe, Bedürfnisdispositionen

Die Schick­sals­ana­ly­se nimmt an, dass sowohl die soge­nann­te nati­ve, urför­mi­ge inhu­ma­ne, wie auch die im Cha­rak­ter, im Beruf sozia­li­sier­te, ja sogar die geis­tig sub­li­mier­te huma­ne Erschei­nungs­form genau so wie die neu­ro­ti­sche krank­haf­te Form ein und des­sel­ben Trieb­be­dürf­nis­ses auf die indi­vi­du­el­len Kom­bi­na­tio­nen der inhu­ma­nen und huma­nen Ahnen­va­ria­tio­nen zurück­zu­füh­ren sind.


Die per­sön­li­che Ver­ant­wor­tung gegen­über den Ahnen­an­sprü­chen


Die­se Annah­me schliesst aber kei­nes­wegs die Rol­le des per­sön­li­chen stel­lung­neh­men­den Ichs, der per­sön­li­chen Ver­ant­wor­tung, also des “frei­en Wil­lens” völ­lig aus. Wir behaup­ten zwar, dass uns schon bei der Befruch­tung sowohl die inhu­ma­ne wie auch die huma­ne Schick­sals­mög­lich­keit mit­ge­ge­ben wird. Dar­in besteht die erb­ge­mäs­se Deter­mi­na­ti­on. Die Per­son muss aber selbst von den erb­ge­mäss mit­ge­brach­ten Schick­sals­mög­lich­kei­ten die eine beja­hen, die ande­re ver­nei­nen.


Schick­sals­ana­ly­se, 4. Auf­la­ge, 1987

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