Seinsmacht

Seinsmacht

Das par­ti­zi­pie­ren­de Ich ist aber nicht der Erzeu­ger, son­dern nur der Über­trä­ger und der Ver­tei­ler der Seins­macht. Die Kraft zum Sein ist in den Erb­an­la­gen, in den Genen, d.h. in den Trä­gern der ererb­ten Seins­mög­lich­kei­ten nie­der­ge­legt. Somit besteht Macht dar­in, dass sich eine ererb­te Seins­mög­lich­keit in Tran­szen­denz mani­fes­tiert.
Das par­ti­zi­pie­ren­de Ich aber ist die­je­ni­ge Instanz, die die­se ererb­te Macht zum Sein auf ande­re Wesen zu über­tra­gen ver­mag. Die Über­tra­gung der Seins­macht geschieht durch die Tran­szen­denz. (Ich-Ana­ly­se, S.35)
Sie­he auch Stich­wör­ter: Pro­jek­ti­on, Par­ti­zi­pa­ti­on

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