Schicksalspsychologische Weiterbildung zur Coaching- und Beratungsarbeit

 

Die psychologische Grundlage dieses Kurses ist die Schicksalspsychologie. Diese Form von tiefenpsychologischer Analyse geht davon aus, dass viele Verhaltensweisen des Menschen vererbt sind.

 

Der Kurs soll sowohl als psychologische Einführung als auch Arbeitshilfe für Coaching- und Beratungsarbeit dienen, indem eine Reihe schicksalspsychologisch fundierter Instrumente und Arbeitshilfen vorgestellt und eingeübt werden.

 

Angesprochen sind Fachpersonen, die als BeraterInnen, Coaches, Consultants oder als HR-Verantwortliche tätig sind. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Coaching- oder Beraterausbildung, Kenntnis der fachüblichen Methoden sowie eine Praxis, die es ermöglicht, Erfahrung und aktuelle Fälle in die Weiterbildung einzubringen.

Eckdaten zur Ausbildung

 

Beginn: Donnerstag, 15. April 2021,



Dauer: 2 Jahre: 2 Module an 10 Lektionen 

 

Nach dem ersten Modul und dem Abschluss als AdviserIn verfügen Sie über die wichtigsten Arbeitsinstrumente der Schicksalspsychologie.

 

Nach dem zweiten Modul beherrschen Sie als Experte, Expertin die Anwendung des Szondi- Tests und können die gesamte Beratungs- und Coachingarbeit in schicksalspsychologische Konzepte integrieren.

 

Kosten: CHF 3’600 pro Modul (Total CHF 7’200)



Abschluss: Beide Module zusammen führen zum CAS-Zertifikat des Instituts.



Kontakt: Sekretariat Szondi-Institut, 044 252 46 55 oder info@szondi.ch



Studienleitung: Alois Altenweger, +41 79 669 26 03 oder studienleitung@szondi.ch

 

Einheiten des Lehrgangs

Orientierungsabend

Am Donnerstag, 12. November 2020, 18.00 h im Szondi-Institut

 

Der Kurs wird ausführlich vorgestellt. Gespräche mit DozentInnen, Einzeltermine können vereinbart werden. Dauer der Präsentation: ca. eine Stunde. Wer noch Zeit, Neugier und Musse hat, ist herzlich zu einem Apéro eingeladen.

 

Falls Sie teilnehmen möchten, senden Sie uns «Ich komme» mit E-Mail an info@szondi.ch.

 

Szondi-Institut, Krähbühlstrasse 30, Tram Nr. 6, Haltestelle Zürichbergstrasse (dann Strasse überqueren, 50 m zurück), 8044 Zürich, Tel. 044 252 46 55

 

Verantwortlicher: Alois Altenweger, lic.rer.pol., dipl. Schicksalsanalytiker, Studienleiter

Ablauf der Lehrveranstaltung

Ablauf der Lehrveranstaltung

 

  1. Auftakttreffen im Institut (Kennenlernen, Lehrprogramm vorstellen, Online-Arbeit erläutern, Ablauf der Arbeit an den Lerneinheiten)
  2. Lehrmethoden und -mittel
    a) Text zur Lerneinheit zuhause studieren
    b) Online (gemeinsam am Computer mit ZOOM*) Gelesenes vertiefen, inhaltliche Erläuterungen, Diskussion, Beispiele (Material: Bilder, Folien, Scribble, Video)
    c) Monatlich einmal Kontaktsitzung am Institut: Vertiefung, Fragen, in Gruppen oder einzeln Aufgaben lösen
    *wird vom Institut eingerichtet
  3. Zertifikatsarbeit im Institut
    a) Diskussion einer Fallsequenz
    b) Darstellung eines Ausschnittes aus der eigenen Fallarbeit

 

Abschluss Modul 1: Institutszertifikat Schicksalspsychologische Adviserin,Schicksalspsychologischer Adviser
Abschluss Modul 2: Institutszertifikat als Schicksalspsychologische Expertin,Schicksalspsychologischer Experte

Lerneinheiten Modul 1

  1. Was ist das Schicksal? Konzept und Philosophie der Schicksalspsychologie
    Der Lebenslauf und die Familiengeschichte
    Das Anfertigen eines Genosoziogramms
  2. Die drei Essentials der Schicksalsanalyse
    Vererbung und Ahnenansprüche
    Familiäres Unbewusstes
    Die Trieblehre
  3. Das Unbewusste (Ubw) I
    Das persönliche Ubw (Freud
    Das familiäre Ubw (Szondi)
    Das kollektive Ubw (C.G. Jung)
  4. Das vierteilige Triebsystem
    Lebenstrieb
    Gewissens-, Affekt- und Selbstdarstellungstrieb
    Ich-Trieb
    Kontakt- und Kommunikationstrieb
  5. Wie setze ich in der Beratung und im Coaching meine Kenntnisse des Triebsystems um?
    Was will ich bei meinen Klienten/Klientinnen herausfinden?
    Wie kann ich aus dem Material des Lebenslaufs Trieborientierungen herausfiltern?
  6. Gut und Böse als Triebfunktionen
    Das Böse, die Destruktivität, die groben Affekte
    Der ethische Imperativ, der Drang nach Wiedergutmachung
  7. Vererbung: Genetik und Epigenetik
  8. Einführung in den Szondi-Test (I), erste Versuche, Selbstaufnahme des Tests
  9. Die Vererbung psychischer Potentiale, Störungen und Verhaltensweisen
  10. Die Traumdeutung als Arbeitsinstrument

Lerneinheiten Modul 2

  1. Das Unbewusste (II)
  2. Arbeiten mit dem Szondi-Test (II): Übungen
  3. Besprechung von Details aus der Coaching-Praxis
  4. Material der Beratungs- und Supportarbeit
    Das KlientInnen-Profil: Berufs- und Partnerwahl, soziales und gesellschaftliches
    Engagement
    Lebenslauf und Stammbaum
    Traumdeutung
    Bedürfnisabklärung: Expansive Bedürfnisbefriedigung versus Reduktion der Ansprüche – Näherung an das Realitätsprinzip
  5. Analyse des Gefahren- und Stärkepotentials
  6. Wahlzwang, Wahlfreiheit im Lebe
    Familiäre Prädestination
    Erziehung und soziale Einbindung
    Gemeinschaft
  7. ICH-Psychologie: Das ICH als zentrale Schaltstelle und Kern-Selbst
  8. Die Rivalität zwischen ICH-Trieb und den drei Vitaltrieben
  9. Die Problematik des freien Willens
  10. Ausgewählte Persönlichkeitsstörungen

 

Abschluss: Präsentation der Diplomarbeit, SchlussbesprechungDiplomverleihung, Abschlussfeier