Selbsterhaltungstrieb – das Leben am Köcheln halten

Selbsterhaltungstrieb – das Leben am Köcheln halten

Da schrieb jüngst jemand über die offen­bar erstaun­li­che Tat­sa­che, dass der Mensch dazu neigt, sich selbst zu erhal­ten, als Indi­vi­du­um, als Grup­pe und als Mensch­heit. Der Selbst­er­hal­tungs­trieb ist letzt­lich der Grund aller Akti­vi­tä­ten und mensch­li­cher Anstren­gun­gen. Nun ist es in der Schick­sals­ana­ly­se Leo­pold Szon­dis in einem Sys­tem von vier Trie­ben auf bes­te gelun­gen, die­sen Drang nach Selbst­er­hal­tung klar zu struk­tu­rie­ren und damit für psy­cho­lo­gi­sche Inter­ven­tio­nen fass­bar zu machen. Denn “Selbst­er­hal­tungs­trieb” ist weder ethisch noch mora­lisch aus­ge­rich­tet, son­dern der von der Gemein­schaft auf­ge­nö­tig­te ethi­sche und mora­li­sche Zwang machen die gröbs­ten Zügel­lo­sig­kei­ten beim Drang nach Selbst­er­hal­tung eini­ger­mas­sen erträg­lich. Doch wenn man so sieht was alles pas­siert, bleibt uns häu­fig nur trost­lo­ser Skep­ti­zis­mus.
Pel­le­gri­no