Leopold Szondi

manszondi_520-1Leopold Szondi wurde 1893 im österreichisch-ungarischen Nitra (heute Slowakei) geboren. Er entstammte einer jüdischen Familie.

Nach dem Studium der Medizin und Psychiatrie in Budapest beschäftigte er sich vor allem mit der Vererbung von Geisteskrankheiten. In der Auseinandersetzung mit psychiatrischer Genetik und Psychoanalyse entwickelte er ein System von 8 biologischen Radikalen oder Triebfaktoren, welche auch dem Szondi-Test zu Grunde liegen, sowie die Theorie des familiären Unbewussten.

1944 emigrierte er mit seiner Familie in die Schweiz. Hier begründete er die neben der Freudschen Psychoanalyse und der Analytischen Psychologie C.G. Jungs dritte tiefenpsychologische Schule: Die der Schicksalsanalyse [45 KB].

Er starb 1986 in Zürich.

Lexikon der Schicksalsanalyse

Szondi Blog

Charta Psychotherapie

Neue Präsidentin Am 18.März wählte die Generalversammlung der Charta der Weiterbildungsinstitutionen Psychotherapie nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Peter Schulthess Frau Veronica Baud zur neuen Präsidentin. Peter Schulthess bleibt weiterhin im Vorstand der ASP Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und -Therapeuten und betreut dort die laufenden Arbeiten zur Akkreditierung der Weiterbildungsinstitutionen und ist zugleich als Chefredaktor für […]

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Selbsterhaltungstrieb – das Leben am Köcheln halten

Da schrieb jüngst jemand über die offenbar erstaunliche Tatsache, dass der Mensch dazu neigt, sich selbst zu erhalten, als Individuum, als Gruppe und als Menschheit. Der Selbsterhaltungstrieb ist letztlich der Grund aller Aktivitäten und menschlicher Anstrengungen. Nun ist es in der Schicksalsanalyse Leopold Szondis in einem System von vier Trieben auf beste gelungen, diesen Drang […]

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Wenn der Krieg zur süssen Versuchung wird

Das las man in der NZZ am Sonntag vom 9.10.2016. Kernpunkt des Textes ist die These, dass nach umfassenden Kriegen und katastrophalen kriegerischen Ereignissen die direkt Betroffenen aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Erlebens den Krieg als Mittel zum Zweck zu meiden versuchen, und die Politik mehr oder weniger erfolgreich versucht, stabile Friedensstrukturen aufzubauen. Die folgenden […]

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