Soziale Phobie

Soziale Phobie

Auf alten Fotos sitzt der jun­ge Johan­nes Peter Wol­ters nach­denk­lich und still am Ran­de. Er war schon im Kin­der­gar­ten ein Ein­zel­gän­ger, brav und zurück­hal­tend. Spä­ter muss­te er sei­nen Beruf als Arzt nach sechs Jah­ren abbre­chen – sei­ne Ängs­te wur­den zu gross. Die Angst vor ande­ren Men­schen, die Angst zu ver­sa­gen oder sich zu bla­mie­ren, frass all sei­ne Ener­gie. Der 60jährige lei­det noch heu­te unter sozia­ler Pho­bie. Doch er hat gelernt, damit zu leben und den Ver­band der Selbst­hil­fe Sozia­le Pho­bie und Schüch­tern­heit (VSSPS) mit­ge­grün­det. Er ermu­tigt ande­re, sich mit ihren sozia­len Ängs­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Rund fünf Pro­zent aller Deut­schen sind zur­zeit von sozia­ler Pho­bie betrof­fen. Die­se Men­schen fal­len kaum auf, sind nett, freund­lich, leben oft zurück­ge­zo­gen. Jene, die ganz schlimm betrof­fen sind, sieht man gar nicht. Sie ver­krie­chen sich in ihren Woh­nun­gen, mei­den jeden Kon­takt zu Frem­den.

Voll­stän­di­ger Text unter:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article113633598/Lachende-Menschen-verbreiten-Angst-und-Schrecken.html