Biologische Radikale

Biologische Radikale

«Das will sagen, das nor­ma­le See­len­le­ben bestehe aus bio­lo­gisch selb­stän­di­gen Funk­ti­ons­ein­hei­ten, wel­che jeweils meh­re­re see­li­sche Vor­gän­ge, so des Den­kens, Füh­lens, Wol­lens usw., in einem Funk­ti­ons­ver­band zusam­men­schlies­sen. Man nennt sie bio­lo­gi­sche Radi­ka­le. Die­se Funk­ti­ons­ein­hei­ten als Radi­ka­le wir­ken im Gesun­den in engs­ter Ver­bin­dung zusam­men. Dage­gen ver­än­dern sie sich bei Kran­ken dadurch, dass sie getrennt [iso­liert] wer­den. Eben durch die­se krank­haf­te Iso­lie­rung wer­den die Funk­ti­ons­ver­bän­de nur im Krank­heits­pro­zess sicht­bar.» (Szon­di, Trieb­pa­tho­lo­gie, Band 1, Teil B, S. 239)


Bio­lo­gi­sche Radi­ka­le (auch: Funk­ti­ons­ein­hei­ten) sind ande­re Begrif­fe für Bedürf­nis­stre­bun­gen und deren Ver­net­zung über die Trie­be hin­weg. Sie­he Syn­dro­men bzw. Syn­dro­ma­tik­leh­re von Szon­di (sie­he Treib­pa­tho­lo­gie, 1. Band, Teil A und B).

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